16. April 2012

Lebe gesund & gib' auf dich Acht!


Ich weiss auch nicht mehr so ganz, wie ich darauf gekommen bin, aber die letzten zwei Stunden habe ich mich über Brustkrebs informiert. 
Ich bin weder betroffen, noch kenne ich eine Betroffene oder einen Betroffenen (diese Krankheit kann auch bei Männern vorkommen...wusste ich auch nicht bis eben!). 

Irgendwie habe ich dann bemerkt, wie wenig ich darüber weiss bzw. wie wenig ich mich bis jetzt mit diesem Thema beschäftigt habe und fand das etwas erschreckend...daher dachte ich mir, dass ich bloggen könnte. 


Ich habe mich bei zwei Quellen informiert und das Wichtigste hier festgehalten:

Die Diagnose "Brustkrebs" ist für viele Frauen ein Schock. Plötzlich finden sie sich in einer neuen Rolle wieder: Sie sind Opfer einer Krankheit, von der sie meist wenig wissen. Gegen die damit verbundene Unsicherheit helfen Informationen – sowohl über den Brustkrebs als auch über seine verschiedenen Behandlungsmethoden. Wissen trägt dazu bei, die Angst vor der bis dahin unbekannten Krankheit und ihren Auswirkungen, körperlich wie psychisch, abzubauen.

In Deutschland erkranken derzeit jährlich rund 72.000 Frauen an Brustkrebs, hinzu kommen noch etwa 6.500 in situ Tumoren. Brustkrebs stellt mit Abstand die häufigste Krebsneuerkrankung bei Frauen dar. Sie ist für 32,1 Prozent aller Krebsneuerkrankungsfälle bei Frauen verantwortlich. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 65 Jahren und damit 4 Jahre unter dem mittleren Erkrankungsalter bei Krebs gesamt. Etwa jede vierte betroffene Frau ist bei Diagnosestellung jünger als 55 Jahre, jede zehnte noch keine 45 Jahre alt. Die aktuellen Neuerkrankungs- und Sterberaten liegen in den neuen Bundesländern im Vergleich zu den alten immer noch um etwa 25 % niedriger.

Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Es ist ganz einfach zur Früherkennung beizutragen, wenn Sie sich regelmäßig mit Ihrer Brustgesundheit befassen.

Die vier Schritte zur Früherkennung sind:
1. Kennen Sie Ihr persönliches Brustkrebsrisiko
2. Gehen Sie zur medizinischen Untersuchung
3. Beobachten Sie Ihre Brüste
4. Leben Sie gesund.


Brustkrebs Deutschland e.V.
Brustkrebs Deutschland e.V. entstand 2003 aus den im Bereich Brustkrebs gemachten Erfahrungen verschiedener Beteiligter. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, durch Aufklärung und Information Frauen aller Alterstufen aufzufordern, für ihren eigenen Körper und ihre Gesundheit die Verantwortung zu übernehmen.

Der Beirat des Brustkrebs Deutschland e.V.
Über 30 medizinische Experten aus den Bereichen Grundlagenforschung, Diagnostik, Pathologie, Operation, Bestrahlung, Systemtherapie, Endokrinologie/Knochengesundheit, Physikalische Medizin, Psycho-Onkologie, Genetischer und familiärer Brustkrebs sowie engagierte Patientinnen unterstützen uns als kompetenter Beirat.


 
Susan G. Komen Deutschland e.V.
Susan G. KOMEN Deutschland e.V. finanziert im Zeichen des Pink Ribbon, der rosa Schleife, modellhafte Projekte zur Heilung von Brustkrebs und betreibt Aufklärungskampagnen. Der Verein wurde 1999 als deutsche Vertretung von Susan G. Komen for the Cure (USA) gegründet. Er ist als gemeinnützige Organisation anerkannt.

Die Aufklärung über Brustkrebs steht im Mittelpunkt von Susan G. KOMEN Deutschland e.V. Dazu einige Informationen: Brustkrebs kennt keine Grenzen – weder Alter noch Geschlecht, weder sozialer Status noch Herkunft spielen bei der Erkrankung eine Rolle. Zur größten Risikogruppe gehören Frauen, insbesondere Frauen ab 40 Jahren. In Deutschland wird jede 8. Frau mit der Diagnose "Brustkrebs" konfrontiert. Brustkrebs trifft nicht nur die Patientin, auch Freunde und Angehörige brauchen Unterstützung. Der entscheidende Faktor, um Brustkrebs zu überleben, ist die Früherkennung.

Susan G. KOMEN Deutschland e.V. stellt Fördergelder für ausgewählte Projekte bereit, die sich der Heilung von Brustkrebs widmen. Bis 2004 waren diese Fördermittel auf Hessen begrenzt, von 2005-2010 wurden Projekte im gesamten Bundesgebiet finanziell unterstützt und seit 2011 gehen Fördergelder in ausgewählte Regionen, in denen KOMEN besonders aktiv ist. Inhaltliche Förderschwerpunkte liegen bei der Verbesserung der psychosozialen Betreuung und der Lebensqualität sowie der Früherkennung von Brustkrebs. 



Liebste Grüße,
Lena

1 Kommentar:

Ronja hat gesagt…

Ich kenne leider jemanden, der mit dieser Krankheit zu kämpfen hat, dein Artikel ist jedenfalls sehr interessant!
Lg Ronja